Theater in Wahn
seit 1982

DER FALSCHE VETTER

von Bartholomäus Giesen


Der falsche Vetter behandelt die Geschichte einer Gemeinschaft, die durch das Auftreten einer fremden Person in Unruhe gerät. Diese gibt sich als Verwandter aus und nutzt das Vertrauen der anderen Figuren, um eigene Interessen zu verfolgen. Die Handlung kreist um Täuschung, Identität und die Folgen von falschen Annahmen.

Die Szenen entwickeln sich schrittweise und zeigen, wie Misstrauen, Missverständnisse und Konflikte zwischen den Figuren entstehen. Die Charaktere reagieren unterschiedlich auf den angeblichen Vetter, wodurch soziale Rollen, Machtverhältnisse und persönliche Schwächen deutlich werden. Spannung entsteht aus der Unsicherheit darüber, wem man trauen kann.

Die Struktur des Stücks folgt einer klaren Abfolge von Situationen, in denen sich die Täuschung zunehmend zuspitzt. Hinweise auf die wahre Identität der Hauptfigur verdichten sich, bis es schließlich zur Auflösung kommt, in der die Wahrheit ans Licht tritt und die Konflikte geklärt werden.

Der falsche Vetter ist ein Bühnenstück, das durch seine übersichtliche Szenenführung und die Darstellung menschlicher Täuschbarkeit geprägt ist und zentrale Themen wie Vertrauen, Schein und Wirklichkeit behandelt.





Bilder vom Stück